Google gibt die Digitalsteuer ab dem 1.11. weiter

Seit 1. Jänner 2020 wird die Digitalsteuer in Österreich erhoben. Schon seit längerer Zeit ist klar, dass die großen Werbenetzwerkbetreiber, allen voran Google, die Steuer über höhere Preise an die Kundschaft weiterreichen werden. Nun hat Google den Kundinnen und Kunden per Mail mitgeteilt, dass die Preiserhöhung ab dem 1. November greifen soll. Damit werden Werbung über Google Ads und beispielsweise auch Werbevideos auf YouTube um 5 % teurer, wenn sie an österreichische Nutzerinnen und Nutzer ausgeliefert werden. Die Positionen werden auf den Rechnungen sichtbar ausgeführt. Die Digitalsteuer bedeutet zusätzlichen Druck auf die von der Coronakrise ohnehin schon angegriffene Werbebranche.

Die Digitalsteuer in Österreich sollte große internationale Internetkonzerne (Google, Facebook und Co) dazu zwingen, Steuern auf die in Österreich erwirtschafteten Umsätze zu zahlen.
Erhoben wird die Steuer lediglich von Konzernen mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz. Für viele Expertinnen und Experten war schon vor dem Jänner klar, dass die Steuer im Wesentlichen die Werbetreibenden und nicht die Konzerne treffen würde.

Für Unternehmen mit knappem Werbebudget bedeutet die neue Situation, sich anpassen zu müssen. Die Online-Werbestrategie muss in vielen Fällen grundsätzlich optimiert werden, um das Maximum aus dem eigenen Budget herauszuholen.

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