IGTV Monetarisierung

Eineinhalb Jahre ist es her seitdem Instagram IGTV als Zusatzfunktion in ihrer beliebten App eingeführt hat. Anfangs sah es jedoch gar nicht rosig aus. Nun testet Instagram Ads für IGTV.

Erst Flop, dann Hop

IGTV startete als ein eher unbeliebter und nicht oft genutzter Kanal für sowohl Nutzer als auch Creator. Nach der Einführung der IGTV Previews für den Feed, schossen die Nutzerzahlen allerdings exponentiell nach oben. Nun versucht sich Instagram an der Monetarisierung von IGTV und testet Ads, um den Bereich auch für Creator attraktiver zu gestalten.

Die Testphase wurde von Instagram bereits offiziell bestätigt. Sonst ist leider noch nicht sehr viel darüber bekannt. Worauf seitens Instagram allerdings wertgelegt wird sind die Richtlinien zum jeweiligen Content. Creator werden sich an die strengen Bestimmungen halten müssen, um überhaupt teilnahmeberechtigt zu sein.

IGTV als neue Videoplattfrom?

Intention der Einführung von IGTV war es, Nutzern zu ermöglichen längere Videos auf der Plattform zu veröffentlichen. Dadurch sollten Influencer das Format für sich entdecken und Video-Inhalte, statt bei YouTube, bei IGTV publiziert werden. Man geht davon aus, dass den besten Content-Erstellern 55% der Werbeanzeigen zugeschanzt werden, genauso wie bei YouTube. Zur Priorisierung der Inhalte auf IGTV gibt es seitens Instagram noch kein klares Statement. Wie diese genau aussehen wird, ist somit noch ungewiss.

Momentan befindet sich der Monetarisierungsversuch von Instagram noch im Test. Das Potenzial, welches IGTV auf Grund der aktuellen Nutzerzahlen aufweist, dürfte zukünftig aber mehr als rentabel sein. Genug Anreiz für reichweitenstarke Persönlichkeiten ihre Inhalte auch dort zu veröffentlichen, bietet IGTV mit seiner Ankündigung auf jeden Fall. Ein Roll-Out ist indessen also sehr wahrscheinlich.

Fazit

Es dürfte allerdings noch ein bisschen Zeit dauern, um zu sehen ob IGTV es schafft sich neben den allseits beliebten Videoplattformen einzuordnen und zu positionieren. Betrachtet man die steigenden Werbeumsätze von YouTube und die immer beliebter werdende Plattform TikTok, dann kann man davon ausgehen, dass der Bedarf an Videocontent noch nicht vollkommen gedeckt ist.

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