Mit Bilderweiterungen in der Google-Suche werben

Regelmäßig bringen Tech-Riesen wie Google Neuerungen bei ihren Produkten heraus (und nicht selten ohne jegliche Vorwarnung). Ein großes Ziel dabei ist selbstverständlich mit diesen Neuerungen eine Vorreiter*innenrolle einzunehmen und den Erfolg der Werbung positiv zu beeinflussen.

Wenn man bedenkt, dass Werbung in der Google-Suche im Marketing mittlerweile als Klassiker gilt und diese durch das reine Textformat schon beinahe Old-School-Charakter hat, ist es auch nicht verwunderlich, dass Google nun versucht diese optisch ansprechender wirken zu lassen und somit die Klickraten für Werbetreibende zu erhöhen. Deshalb gibt es seit Kurzem in Google Ads die Möglichkeit sogenannte Bilderweiterungen bei Kampagnen für Suchanzeigen einzustellen.

Was sind Bilderweiterungen?
Bei den Bilderweiterungen handelt es sich um Bilder, die in Google Ads bei den Textanzeigen hinterlegt werden und die von Google dann – besonders auf Mobilgeräten – hin und wieder neben der Textanzeige ausgespielt werden, um so die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen stärker auf die Anzeige zu lenken. Deshalb ist es auch wichtig, dass die Bilder zum Thema der Anzeige passen, um die Anzeigenwirkung zu verstärken.

Wie funktionieren Bilderweiterungen?
Die Bilderweiterungen können ohne Zusatzkosten in Google Ads bei jeder Suchanzeige hinterlegt werden. Es können mehrere Bilder in den Formaten quadratisch (1×1) oder quer (1,91×1) hochgeladen werden. Wichtig ist jedoch, dass auf den Bildern keine Logos und Text- oder Grafik-Overlays erlaubt sind, andernfalls werden diese von Google abgelehnt und nicht ausgespielt. Selbstverständlich muss bei den Bildern auch das Copyright beachtet werden und die Zustimmung von abgebildeten Personen gegeben sein.

Besonders wichtig sind die quadratischen Formate, da diese auch auf Mobilgeräten ausgegeben werden und somit öfter ausgespielt werden können.
Übrigens gibt es auch die Möglichkeit sogenannte “dynamische Bilderweiterungen” einzustellen. Hierbei wird lediglich die Landing Page in Google Ads hinterlegt und Google zieht sich anschließend von dieser relevante Bilder, die dann zusammen mit der Textanzeige ausgegeben werden. Wir empfehlen aber bei der manuellen Bilderweiterung zu bleiben, um mehr Kontrolle über das Bildmaterial zu haben und keine Risiken beim Copyright einzugehen.

Ab wann gibt es Bilderweiterungen?
Schon jetzt, denn es gibt sie bereits seit ein paar Monaten. Die Bilderweiterungen werden aber nur nach und nach für Google-Ads-Konten freigeschalten und sind daher nach wie vor nicht in allen Konten verfügbar. Dennoch ist die neue Option der Bilderweiterungen unserer Beobachtung nach mittlerweile schon in vielen Konten vorhanden und auch bei den restlichen, in denen diese noch nicht aktiviert worden sind, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit. Denn bisher fällt das Feedback für Bilderweiterungen durchwegs positiv aus und die meisten Werbetreibenden stehen diesem neuen Feature äußerst optimistisch gegenüber.

Aber warum überhaupt Bilderweiterungen?
Ganz einfach, Bilder lassen sich von unserem Gehirn leichter und schneller verarbeiten als Text, den wir aufgrund des hohen Aufwands für unsere grauen Zellen aus Faulheit gerne mal überspringen oder ganz ignorieren. Außerdem lösen Bilder in uns eine stärkere emotionale Anknüpfung aus, besonders wenn Menschen darauf zu sehen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer*innen auf eine Anzeige mit Bildern klickt anstatt auf eine mit reinem Text, ist daher durchaus höher. Bilderweiterungen sind deswegen eine gute Möglichkeit, um nicht nur mehr Aufmerksamkeit gegenüber der Konkurrenz zu erhalten, sondern auch die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen schneller einzufangen. Und das auch noch ganz ohne Mehrkosten.

Für uns ist es deshalb ein klarer Fall: Wir können nur empfehlen sich diese neue Anzeigenerweiterung zu Nutze zu machen!

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