Social Media Trends: Welche Plattform ist die Richtige?

Dass man mit Social Media Marketing sehr erfolgreich sein kann und es für die meisten Unternehmen Sinn macht, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch bei den Nutzer*innen ist die Erwartungshaltung da, dass Unternehmen einen Social-Media-Auftritt haben und dort aktuelle Informationen gefunden werden können.

Die große Frage, die sich allerdings bei vielen Unternehmer*innen stellt, ist, welche Plattform dafür genutzt werden soll und wo der Social Media Trend hingeht. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an verschiedensten Plattformen, die sich in Nutzung und Publikum stark voneinander entscheiden. Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, LinkedIn, TikTok, Snapchat, Reddit, Xing, YouTube, Twitch und noch viele mehr – dabei noch den Überblick zu behalten ist zugegebenermaßen schwierig.

Deshalb versuchen wir ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, welche Plattformen am besten für Social Media Marketing geeignet sind und welche Trends man für die Zukunft im Auge behalten sollte.

 

Hier sind unsere Top 5 Social-Media-Plattformen – und der Flop des Jahres:

 

5. TikTok
Seit mittlerweile 2 Jahren hält der extreme Aufwärtstrend von TikTok an und ist nun bereits in aller Munde, selbst außerhalb der Social-Media-Welt. Eines ist deshalb mittlerweile klar: So schnell wird die App nicht wieder verschwinden. Zwar ist die App nach wie vor primär bei Jugendlichen beliebt, doch der Trend ist offensichtlich – die älteren Generationen beginnen nachzuziehen. Seit einiger Zeit lassen sich auf TikTok nun auch Werbeanzeigen schalten. Wir geben der App noch 1-2 Jahre, bis sie sich vollständig als Social-Media-Plattform über verschiedene Altersgruppen hinweg etabliert hat. Damit ist TikTok aktuell der Social Media Trend schlechthin.

4. YouTube
Eine Besonderheit unter den Social-Media-Plattformen ist und bleibt YouTube. Die Plattform, die zum Google-Konzern gehört, ist nicht nur ein soziales Medium, sondern hat gleichzeitig auch den Beinamen „die zweitgrößte Suchmaschine der Welt“. Entsprechend erfolgreich kann man mit gezielten Inhalten darauf für das eigene Unternehmen werben. Laut dem Bericht Digital 2021: Austria“ von Hootsuite sind mehr als 83% der österreichischen Internetnutzer*innen regelmäßig auf YouTube, dementsprechend können über YouTube-Werbung praktisch alle Altersgruppen erreicht werden. Der große Vorteil: Die Nutzer*innen suchen auf YouTube oft bereits aktiv nach Produkten und Tipps.

3. LinkedIn
Weiter im Aufsteigen begriffen ist LinkedIn. Die Plattform hat sich bereits erfolgreich als berufliches soziales Medium gegenüber Xing durchgesetzt und bietet gute Werbemöglichkeiten insbesondere für B2B-Unternehmen, aber auch für die Suche von Mitarbeiter*innen. Hier finden sich nämlich im Vergleich zu Xing besonders viele Entscheidungsträger*innen und qualifizierte Angestellte in höheren Positionen. Ideal also, um den Fuß in die Tür zu bekommen. Da die Nutzer*innen ihren gesamten Lebenslauf auf LinkedIn inkl. aktuelle Position und Arbeitgeber*in angeben, lassen sich die Nutzer*innen von B2B-Firmen so spezifisch wie sonst nirgends ansprechen. Deshalb liegt LinkedIn derzeit hoch im Kurs bei den Social Media Trends. Ein entscheidender Nachteil allerdings: entsprechend teuer ist die Werbung auf LinkedIn deshalb auch.

2. Instagram
Eine der meistgenutzten Plattformen in Österreich mit mehr als 53% der österreichischen Internetnutzer*innen laut dem jüngsten Hootsuite-Bericht ist Instagram. Durch die visuelle Aufbereitung des Contents eignet sich Instagram besonders für Produkte, visuelle Branchen wie Design, Tourismus und Mode, aber auch Storytelling. Instagram wird vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt und ist bei Frauen tendenziell beliebter als bei Männern. Warum wir der Meinung sind, dass man auf Instagram nie verzichten sollte? Weil die Plattform zum Facebook-Konzern gehört und Werbeanzeigen ganz leicht auf Facebook und Instagram gleichzeitig geschalten werden können.

1. Facebook
Der Gewinner unseres Rankings ist natürlich Facebook. Als der Goldstandard unter den sozialen Medien ist es in Österreich nach wie vor ein Ding der Unmöglichkeit auf diese Plattform zu verzichten. Die Werbemöglichkeiten sind enorm groß und man kann jede erdenkliche Zielgruppe erreichen – kein Wunder, wenn Facebook von mehr als 70% der österreichischen Internetnutzer*innen laut Hootsuite verwendet wird. Besonders gut eignet sich Facebook für B2C-Werbung, aber auch B2B ist möglich, wenn man entsprechend optimiert und testet. Was noch für Facebook spricht: Die günstigen Werbepreise.

 

Zum Schluss wollen wir euch auch noch den Flop des Jahres präsentieren:

 

Clubhouse.
Vielleicht erinnert sich ja noch jemand: Erst Anfang diesen Jahres war plötzlich die Rede von der Social Media Trend-App Clubhouse, nur ein halbes Jahr später hört man jedoch kaum noch etwas darüber. Aber zuerst, was ist Clubhouse? Eine Social-Media-App, die nur über Audio-Chats verfügt und somit ein komplett neues Nutzer*innenerlebnis im Vergleich zu den bisherigen Social-Media-Plattformen bietet.

Aber warum ist sie gefloppt? Das hat viele Gründe. Einer davon ist sicherlich, dass Clubhouse durch den Zugriff nur über Einladung einen enormen Hype innerhalb kürzester Zeit bekommen hat. Jetzt, wo die App allerdings für alle zugänglich ist, ist ein großer Teil des Interesses abgeflaut. Hinzu kommen einige Probleme mit Datenschutz, adäquater Moderation, kontroversen Inhalten und Ähnlichem. So schnell, wie der Trend gekommen ist, scheint er deshalb auch wieder gegangen zu sein.

 

Die App zeigt daher einmal mehr, wie wichtig es ist, bei Social Media Trends immer am aktuellen Stand zu bleiben und die Augen offen zu halten, aber auch die Trends kritisch zu hinterfragen und nicht einfach gleich auf jeden Zug aufzuspringen.

 

 

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